manuel wiencke






MANUEL WIENCKE

Bariton - Gesangspädagoge - Sprecherzieher - Komponist

Nach einem Gesangsstudium in Berlin bei Prof. Heinz Reeh an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" und ersten Engagements an der Komischen Oper Berlin war Manuel Wiencke von 2003 bis 2009 festes Ensemblemitglied am Theater Augsburg. Seitdem ist er freischaffend und gastierte als Opernsänger unter anderem am Theater Luzern, Staatstheater am Gärtnerplatz München, Theater Plauen-Zwickau, Staatstheater Mainz, Badischen Staatstheater Karlsruhe, Theater Darmstadt, mit mehreren Partien am Theater Freiburg und kehrte für einige Gastengagements ans Theater Augsburg zurück. In Augsburg ist er zudem des öfteren in der Kammeroper Augsburg und dem Parktheater zu erleben. 2015 gastierte er am Tiroler Landestheater in Innsbruck als Kaiser in Viktor Ullmanns "Der Kaiser von Atlantis".

Als Konzertsänger ist er vor allem im süddeutschen Raum in kirchlichen Konzerten zu hören, sang aber auch schon im Berliner Konzerthaus und in Hamburg.

Gesangspädagoge und Sprecherzieher war Manuel Wiencke am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg von 2009-2015, Sprecherzieher an der Hochschule für Musik und Theater München von 2015-2016. Außerdem unterrichtete er Stimmbildung und leitete den Chor der Berufsfachschule für Logopädie Augsburg von 2010-2015. Momentan ist Manuel Wiencke an zwei Musikschulen im Raum Augsburg als Gesangslehrer tätig, betreut die Männerstimmen des Mittel- und Oberstufenchores der Waldorfschule Augsburg und leitet den neu gegründeten Blumenthal-Chor. Zudem gibt er privaten Gesangsunterricht.

Für die von ihm mitgegründete Gruppe Motango, in welcher Manuel Wiencke auch als Sänger agiert, komponierte er viele der an Ufa-Schlager angelehnten Chansons, die vom Publikum mit viel Begeisterung aufgenommen werden.

Die Vielseitigkeit des Künstlers zeigt sich nicht nur in seiner Wandlungsfähigkeit als Sänger für die verschiedenen Genres von geistlichem Repertoire, Oper, Operette, Musical bis hin zu Ufa-Schlagern oder gar Alleinunterhalter-Titeln. Er spielt Violine auf einem Niveau, dass er als Orpheus in "Orpheus in der Unterwelt" das Violinsolo live auf der Bühne spielte (siehe auch audio), und begleitet sich bei gegebenem Anlass auch entweder auf dem Klavier oder mit dem Akkordeon selbst.

Als Komponist schreibt er sowohl reine Unterhaltungsmusik-Titel z.T. im Stile der 20er-50er Jahre Schlager (siehe auch audio), komponierte und textete sich aber auch schon ein Repertoire an Liedern, die zwischen Liedermacher, Folk und Schubert changieren. Für das Klavier hat er etwa 90 Stücke mittleren Schwierigkeitsgrads komponiert, deren Stilrichtung man salopp zwischen "Klavierfilmmusik à la Amelie" und Satie und Chopin ansiedeln könnte. Eine Auswahl von neun "Träumereien für Klavier" wurde im Juli 2015 unter dem Titel "Was bleibt?" im Heinrichshofen's-Verlag als Notenheft veröffentlicht. Momentan ist die Veröffentlichung leichterer Klavierstücke mit dem Titel "Auf verwunschenen Wegen", die auch für kleine Hände geeignet sind, wiederum beim Heinrichshofen's-Verlag in Vorbereitung.

© 2016 Manuel Wiencke | Impressum